Kursbeschreibung
In diesem Seminar lernst du als Führungskraft oder Funktionsträger:in, wie du das gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Eingliederungsmanagement (bEM) professionell und empathisch gestaltest. Der Kurs vermittelt zentrale Prinzipien, Prozessschritte und Rollen im BEM und geht besonders auf die Gesprächsführung in sensiblen Situationen ein – etwa bei psychischen Erkrankungen oder unklaren Diagnosen. Im Workshop werden anhand konkreter Fallbeispiele Strategien zur Entwicklung und Umsetzung passgenauer Integrationsmaßnahmen erarbeitet. Die Schulung stärkt deine Fähigkeit, Präventionsgespräche strukturiert und lösungsorientiert zu führen und dabei sowohl rechtliche Rahmenbedingungen als auch individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ziel ist es, das Zusammenspiel aller Beteiligten im BEM-Prozess zu verbessern und nachhaltige Rückkehrlösungen zu fördern.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Gespräche sicher steuern
- Klare Handlungsprinzipien anwenden
- Kommunikation bewusst gestalten
- Souverän in schwierigen Gesprächen bleiben
- Struktur für bessere Ergebnisse erarbeiten
- Überzeugend und klar auftreten
Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an alle Personen, die eine Funktion im betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) ausüben – darunter Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Schwerbehindertenvertretungen, Mitglieder von Personal- und Betriebsräten, Führungskräfte sowie Funktionsträger:innen aus Personalabteilungen.
Voraussetzung für die Schulung
Kursinhalte
Folgende Lerninhalte werden in unserem Management-Kurs vermittelt:
- Abgrenzung BGM zu BEM
- Besonderheiten und Hintergründe von Langzeiterkrankungen
- Umgang mit sensiblen Themen, wie beispielsweise mit psychischen Erkrankungen
- Prozessgestaltung - von der Feststellung bis zum Maßnahmenplan
- Zuständigkeiten im Präventionsgespräch und im Integrationsteam
- Vorbereitung auf ein BEM-Gespräch
- Gestaltung eines repressionsfreien Gesprächsrahmens und eines dialogischen Klimas
- Kommunikationstechniken für eine lösungsorientierte Gesprächsführung
- Entwicklung geeigneter, individuell zugeschnittener Maßnahmen
- Simulation von Praxisbeispielen
- Austausch zu Umsetzungserfahrungen
- Faire Optionen für Entscheidungen schaffen






















