Kursbeschreibung
Zielgruppe
- Konstrukteurinnen und Konstrukteure im Maschinenbau und Produktdesign
- CAE- und FEM-Anwenderinnen und Anwender, die generatives Design bewerten müssen
- Entwicklungsingenieurinnen und Entwicklungsingenieure mit Verantwortung für Gewicht, Steifigkeit oder Kosten
- Fertigungsnahe Rollen (Arbeitsvorbereitung, Industrial Engineering), die DfM-Regeln einbringen
- Für alle, die generatives Design im CAD-Workflow nachvollziehbar einsetzen wollen.
Voraussetzung für die Schulung
- Grundkenntnisse in CAD-Konstruktion und technischer Mechanik (Kräfte, Lagerungen, Spannungen).
- Erste Berührung mit Simulation/FEM ist hilfreich, aber nicht zwingend.
Kursinhalte
- Grundprinzipien generatives Design
- Abgrenzung zu Topologieoptimierung und parametrischem Design
- Zielfunktionen: Masse, Steifigkeit, Eigenfrequenz, Kosten
- Randbedingungen: Bauraum, Verbotszonen, Symmetrien
- Lastfälle, Lagerungen, Materialdaten
- Lastannahmen und Sicherheitsbeiwerte praxisnah wählen
- Kontakt, Einspannungen und realistische Randbedingungen
- Materialmodelle und Fertigungsparameter als Input
- Setup im CAD/CAE-Workflow
- Geometrie vorbereiten: Design Space und Non-Design Space
- Netzgrundlagen: Einfluss von Elementgröße und Qualität
- Solver-Logik verstehen: Konvergenz, Stabilität, Plausibilität
- Ergebnisse bewerten statt nur „schön“ finden
- Trade-offs lesen: Pareto-Front und Variantenvergleich
- Spannungen, Verformungen, Frequenzen korrekt interpretieren
- Fehlerbilder: Artefakte, unrealistische Stege, Singularitäten
- Design for Manufacturing (DfM)
- Restriktionen für CNC, Guss und additive Fertigung
- Überhänge, Wandstärken, Radien, Entformungsschrägen
- Nachbearbeitung und Toleranzkonzept mitdenken
- Von der generierten Form zum CAD-Modell
- Glätten, Vereinfachen, Feature-Rekonstruktion
- Parametrisierung für spätere Änderungen
- Dokumentation: Annahmen, Versionierung, Nachweisführung





















