Kursbeschreibung
Zielgruppe
- Datenschutzbeauftragte und Datenschutzkoordination
- IT-Security, IT-Governance und Compliance
- Fachbereichsverantwortliche, die KI einführen
- Einkauf und Vendor Management für SaaS/KI
- Für alle, die KI-Tools produktiv nutzen wollen, ohne Datenschutz, Geheimnisschutz und Prüfpfade zu gefährden.
Voraussetzung für die Schulung
- Grundverständnis von DSGVO-Begriffen (z. B. personenbezogene Daten, Auftragsverarbeitung).
- Erste Berührung mit KI-Tools oder KI-Use-Cases im Arbeitskontext ist hilfreich.
Kursinhalte
- Rechtsrahmen, der wirklich zählt
- DSGVO-Grundlagen für KI-Nutzung: Rollen, Zwecke, Rechtsgrundlagen
- EU AI Act: Einordnung typischer KI-Use-Cases und Pflichten
- Urheberrecht und Geschäftsgeheimnisse bei Prompts und Outputs
- Risiken erkennen, bevor es teuer wird
- Personenbezogene Daten in Prompts: typische Leaks und Schatten-IT
- Halluzinationen, Bias, Datenabfluss: was Datenschutz und Compliance betrifft
- Auftragsverarbeitung vs. gemeinsame Verantwortlichkeit: Abgrenzung in der Praxis
- Tool-Auswahl und Vertragscheck
- Cloud-KI vs. On-Prem vs. Private Tenant: Entscheidungskriterien
- AVV/DPA lesen und bewerten: Subunternehmer, Löschkonzepte, TOMs
- Datentransfers und Drittlandrisiken: pragmatische Bewertung
- Datenschutzkonforme Prompt- und Datenstrategie
- Prompt-Regeln: Datenminimierung, Pseudonymisierung, Redaktionsschritte
- Freigabeprozesse für sensible Inhalte und Dokumente
- RAG-Grundprinzip: interne Wissensquellen ohne Datenabfluss
- Governance, die im Alltag funktioniert
- KI-Richtlinie: Do’s/Don’ts, Rollen, Eskalation, Logging
- Schulungs- und Awareness-Design für Fachbereiche
- Kontrollen: Stichproben, Prompt-Audits, Incident-Playbook
- Umsetzung: vom Use-Case zur Freigabe
- Use-Case-Canvas: Zweck, Datenkategorien, Risiko, Maßnahmen
- DPIA/DSFA-Trigger erkennen und sauber dokumentieren
- Go-Live-Checkliste: technisch, organisatorisch, rechtlich





















