Kursbeschreibung
Zielgruppe
- Qualitätsmanagerinnen und Qualitätsmanager sowie Qualitätsingenieurinnen und Qualitätsingenieure
- Prozessingenieurinnen und Prozessingenieure, Industrial Engineering, Produktionstechnik
- Automatisierungsingenieurinnen und Automatisierungsingenieure, Prüfmittel- und Messtechnik
- Data- und Analytics-Verantwortliche mit Bezug zu Bilddaten
- Für alle, die kamerabasierte Prüfprozesse mit OpenCV aufbauen oder bewerten wollen.
Voraussetzung für die Schulung
- Grundverständnis von Qualitätskennzahlen und Prüfprozessen ist hilfreich.
- Keine Programmiererfahrung erforderlich; grundlegendes technisches Verständnis reicht.
Kursinhalte
- Bildverarbeitung im Qualitätsmanagement
- Typische Prüfaufgaben: Anwesenheit, Lage, Vollständigkeit, Oberfläche
- Beleuchtung, Optik, Auflösung: was Prüfqualität wirklich treibt
- Fehlerbilder und Akzeptanzkriterien sauber definieren
- OpenCV-Grundlagen, die im Shopfloor zählen
- Bildformate, Farbräume, ROI und Masken
- Filter, Kanten, Morphologie für stabile Ergebnisse
- Thresholding und Segmentierung für klare Merkmale
- Messung, Toleranzen und Entscheidung
- Konturen, Geometrie, Abstände, Winkel, Rundheit
- Kalibrierung und Pixel-zu-mm Umrechnung
- Regeln, Grenzwerte, Gut/Schlecht-Logik und Unsicherheit
- Detektion und Klassifikation: wo „KI“ sinnvoll ist
- Merkmalsbasierte Verfahren vs. ML-Ansätze
- Template Matching, Feature Matching, einfache Klassifikatoren
- Anomalie-Erkennung mit sinnvollen Qualitätsmetriken
- Datensatz, Labeling und Teststrategie
- Welche Bilder du wirklich brauchst: Varianz, Störfaktoren, Drift
- Label-Standards, Ground Truth und Review-Prozess
- Train/Test-Split, Fehlerraten, Confusion Matrix im QM-Kontext
- Einführung in den industriellen Rollout
- Performance, Latenz, Stabilität: typische Stolpersteine
- Monitoring: Ausschussquote, False Reject/Accept, Nachjustierung
- Dokumentation und Audit-Tauglichkeit von Prüfalgorithmen





















