LLM Self-Hosting und Deployment Kurs

Plane, deploye und betreibe LLM-Inferenz on-premises: reproduzierbar, sicher, kostenkontrolliert.

LLM Self-Hosting und Deployment Kurs
LLM Self-Hosting und Deployment Kurs

Kursbeschreibung

  • Kurs-ID:KKC_0299
  • Kursdauer:3 Tage
  • Uhrzeit:09:00 - 16:00 Uhr
Ein LLM auf eigener Hardware zu betreiben ist dann sinnvoll, wenn du Kontrolle über Daten, Kosten und Betriebsrisiken brauchst. In diesem Seminar baust du dir das Know-how auf, um genau das umzusetzen: von der Auswahl eines geeigneten Modells bis zum stabilen Betrieb eines Inferenzdienstes mit klaren SLAs. Du beginnst mit den Grundlagen der Architektur und leitest aus konkreten Use Cases technische Anforderungen ab. Danach sizingst du die Infrastruktur: Du kalkulierst VRAM, RAM, Storage und Netzwerk, verstehst die Auswirkungen von Quantisierung und Kontextlänge und lernst, wie du mit Messungen statt Annahmen planst. Dabei geht es nicht nur um maximale Tokens/s, sondern um verlässliche P95-Latenz, Fehlerquoten und Verhalten unter Last. Im praktischen Teil setzt du ein Deployment mit gängigen Serving-Stacks wie vLLM, llama.cpp oder TGI um. Du lernst, wie du Modelle in passenden Formaten bereitstellst, Konfigurationen versionierst und Updates so ausrollst, dass du jederzeit zurück kannst. Du implementierst OpenAI-kompatible APIs, damit Teams den Dienst schnell integrieren. Sicherheit und Governance sind fest eingebaut: Netzwerkgrenzen, Authentifizierung, Autorisierung, TLS, Logging und konkrete Maßnahmen gegen Prompt Injection und ungewollte Datenweitergabe. Zum Abschluss baust du Observability auf, definierst Runbooks und planst Kapazitätserweiterungen. Wenn du zusätzlich internes Wissen einbinden willst, setzt du eine RAG-Erweiterung um und lernst, Retrieval-Qualität und Antworttreue messbar zu machen.

Die wichtigsten Themen im Überblick

  • LLM Self-Hosting on-premises sicher planen
  • Hardware für LLM-Inferenz belastbar dimensionieren
  • VRAM, GPU-Auslastung und Latenz präzise berechnen
  • Modelle, Formate und Quantisierung passend auswählen
  • LLMs mit vLLM, TGI und Kubernetes deployen
  • Zugriffe mit AuthN/AuthZ, TLS und Audit Logs absichern
  • Tokens/s, P95-Latenz und Tokenkosten überwachen
  • RAG mit Embeddings, Vektordatenbank und Guardrails betreiben

Zielgruppe

  • IT-Administratoren und Platform Engineers, die On-Prem-Services betreiben
  • ML Engineers und MLOps Engineers mit Inferenz-Verantwortung
  • DevOps Engineers, die Container und Kubernetes betreuen
  • Security Engineers, die Datenabfluss und Zugriff absichern
  • Für alle, die LLMs ohne externe API-Abhängigkeit produktiv nutzen wollen

Voraussetzung für die Schulung

  • Grundkenntnisse in Linux und Container-Konzepten (Docker-Grundbegriffe)
  • Hilfreich: Basiswissen zu GPUs und Netzwerken, aber nicht zwingend

Kursinhalte

  • Architektur & Entscheidungsgrundlagen
    • Use Cases, Datenklassen, Compliance-Treiber
    • Inferenz-Stack: Runtime, Model-Format, Serving
    • GPU vs. CPU, VRAM-Budget, Throughput-Latenz
    • Make-or-buy: Cloud, Hybrid, On-Prem
  • Hardware sizing ohne Rätselraten
    • VRAM-Kalkulation: Parameter, Quantisierung, KV-Cache
    • Batching, Kontextlänge, Parallelität
    • Storage, RAM, PCIe, Netzwerk, Kühlung
    • Messgrößen: Tokens/s, P95-Latenz, Auslastung
  • Modelle & Formate für Self-Hosting
    • GGUF, safetensors, Container-Images
    • Quantisierung (z.B. 4-bit/8-bit) und Qualitätschecks
    • Prompt-Templates, System Prompts, Tool-Use
    • Modellwahl nach Sprache, Kontext, Lizenz
  • Serving & Deployment
    • vLLM, llama.cpp, Text Generation Inference (TGI)
    • Docker/Compose und Kubernetes-Grundmuster
    • Rolling Updates, Canary, Versionierung
    • API-Design: OpenAI-kompatible Endpoints
  • Sicherheit, Zugriff & Datenkontrolle
    • Netzwerksegmentierung, Zero-Trust-Bausteine
    • AuthN/AuthZ, Secrets, TLS, Audit Logs
    • Prompt Injection: Risiken und Gegenmaßnahmen
    • Data Residency, Protokollierung, Aufbewahrung
  • Beobachtbarkeit & Betrieb
    • Monitoring: GPU/CPU, VRAM, Queue, Errors
    • Tracing für Latenz und Bottlenecks
    • Kapazitätsplanung und Kosten pro 1.000 Tokens
    • Runbooks: Incident, Rollback, Notfallplan
  • RAG als produktionsnahes Add-on
    • Chunking, Embeddings, Vektordatenbank-Optionen
    • Retrieval-Qualität messen (Recall, Faithfulness)
    • Guardrails: Quellenpflicht, Zitieren, Policies
    • Offline-Indexing und Update-Strategien

Termin finden

LLM Self-Hosting und Deployment Kurs
09.11. - 11.11.2026 Online Garantiekurs Rabatt

Datum und Uhrzeit

09.11. - 11.11.2026
09:00 - 16:00 Uhr

1.190 € netto
LLM Self-Hosting und Deployment Kurs
11.01. - 13.01.2027 Online Garantiekurs Rabatt

Datum und Uhrzeit

11.01. - 13.01.2027
09:00 - 16:00 Uhr

1.190 € netto
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22.02. - 24.02.2027 Online Garantiekurs Rabatt

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22.02. - 24.02.2027
09:00 - 16:00 Uhr

1.190 € netto
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19.04. - 21.04.2027 Online Garantiekurs Rabatt

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19.04. - 21.04.2027
09:00 - 16:00 Uhr

1.190 € netto
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07.06. - 09.06.2027 Online Garantiekurs Rabatt

Datum und Uhrzeit

07.06. - 09.06.2027
09:00 - 16:00 Uhr

1.190 € netto
Plätze frei Wenige Plätze frei Nicht buchbar

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    In Präsenz: -
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FAQ

Du lernst, wie du Large-Language-Models auf eigener Infrastruktur, in der Cloud oder hybrid betreibst. Der Kurs behandelt Architekturentscheidungen, Hardware-Sizing, Modellformate, Serving, Sicherheit, Monitoring und ein produktionsnahes RAG-Setup.

Du brauchst Grundkenntnisse in Linux sowie ein Verständnis für Container-Konzepte und Docker-Grundbegriffe. Basiswissen zu GPUs und Netzwerken hilft, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Im Kurs berechnest du VRAM-Bedarf anhand von Parametern, Quantisierung, KV-Cache, Kontextlänge und Parallelität. Zusätzlich geht es um Messgrößen wie Tokens pro Sekunde, P95-Latenz und Auslastung.

Du arbeitest mit Formaten wie GGUF, safetensors und Container-Images. Für das Serving behandelt der Kurs unter anderem vLLM, llama.cpp und Text Generation Inference.

Der Kurs zeigt Entscheidungsgrundlagen für Make-or-buy, Datenklassen, Compliance-Treiber und Betriebsmodelle. So bewertest du, welche Architektur zu Datenschutz, Performance und Betrieb passt.

Behandelt werden Netzwerksegmentierung, Authentifizierung, Autorisierung, Secrets, TLS und Audit-Logs. Außerdem lernst du Risiken durch Prompt-Injection und passende Gegenmaßnahmen kennen.

Der Kurs behandelt Monitoring für GPU, CPU, VRAM, Queues und Fehler sowie Tracing für Latenz und Bottlenecks. Dazu kommen Kapazitätsplanung, Kosten pro 1.000 Tokens und Runbooks für Incidents und Rollbacks.

Der Kurs dauert 3 Tage. In dieser Zeit werden Architektur, Deployment, Sicherheit, Betrieb und RAG als produktionsnahes Add-on strukturiert behandelt.

Ja, nach erfolgreicher Teilnahme am LLM Self-Hosting und Deployment Kurs erhältst Du ein Teilnahmezertifikat. Dieses bestätigt Deine erweiterten Kenntnisse im professionellen Einsatz von LLM Self-Hosting und Deployment Kurs .

Ja, wir garantieren die Durchführung aller von uns bestätigten Termine. Der LLM Self-Hosting und Deployment Kurs findet auch bereits ab einem Teilnehmer statt, sodass Du Deine Weiterbildung sicher und zuverlässig planen kannst.

Ja, wir bieten den LLM Self-Hosting und Deployment Kurs als Inhouse Training oder Firmenschulung an. Zusätzlich kann die Schulung auch als Online-Firmenschulung durchgeführt werden. Inhalte, Prozesse und Schwerpunkte passen wir individuell an die Anforderungen Deines Unternehmens an.

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