Kursbeschreibung
In diesem Seminar entwickelst du eine praxiserprobte Routine, um mit Claude Code schneller zu liefern und trotzdem Kontrolle über Qualität, Wartbarkeit und Sicherheit zu behalten. Der Kurs ist so aufgebaut, wie echte Entwicklungsarbeit abläuft: erst Kontext und Regeln, dann Spezifikation, dann Design, dann Umsetzung, dann Absicherung und Übergabe. Du startest mit einem Setup, das Ergebnisse stabil macht. Du definierst Rollen, Regeln und Projektkonventionen, damit Claude nicht „rät“, sondern gezielt in deinem Rahmen arbeitet. Gleichzeitig lernst du, wie du sensible Informationen schützt und welche Inhalte in Prompts nichts zu suchen haben. Danach setzt du Claude ein, um Anforderungen zu schärfen: User Stories, Akzeptanzkriterien, Edge Cases und Nicht-Ziele. Du übst, wie du aus vagen Wünschen konkrete Prüfpunkte machst, die später in Tests und Reviews wieder auftauchen. Im Design-Teil arbeitest du an Modulgrenzen, Schnittstellen und Datenmodellen. Du lässt dir Alternativen gegenüberstellen und Trade-offs begründen, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben. In der Implementierung trainierst du ein Vorgehen, das in Teams funktioniert: kleine, reviewbare Diffs, gezielte Nachbesserungen, klare Begründungen und saubere Fehlerbehandlung. Danach nutzt du Claude für Tests und Debugging: Testfälle ableiten, Reproduktionsschritte formulieren, Ursachen eingrenzen und Fixes verifizieren. Zum Abschluss baust du Standards für die Zusammenarbeit auf, inklusive Prompt-Templates, Review-Checklisten und einer Übergabe mit README, Changelog und kurzen ADRs. Du gehst mit einem Workflow heraus, der sich sofort in Projekten anwenden lässt.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Claude Code sicher einrichten und Projektkontext steuern
- Prompts mit Rollen, Regeln und klaren Vorgaben schreiben
- User Stories und Akzeptanzkriterien präzise formulieren
- Architekturentscheidungen mit Claude Code prüfen
- Code in kleinen Schritten generieren und reviewen
- Tests, Testdaten und Debugging praxisnah ableiten
- Security-Basics wie Input Validation berücksichtigen
- Team-Standards, Checklisten und Übergaben entwickeln
Zielgruppe
- Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler, die Claude Code produktiv einsetzen wollen
- Tech Leads und Engineering Managerinnen und Engineering Manager, die Team-Standards für KI-gestützte Entwicklung etablieren
- QA- und DevOps-nahe Rollen, die Tests, Debugging und Übergaben mit Claude Code verbessern
- Produktnahe Rollen mit technischem Hintergrund, die Anforderungen präziser in umsetzbare Spezifikationen übersetzen wollen
- Für alle, die Claude Code als Werkzeug für verlässliche Software-Lieferfähigkeit nutzen wollen
Voraussetzung für die Schulung
- Grundverständnis von Softwareentwicklung (z. B. Git, Code Reviews, Tests) ist hilfreich.
- Du musst keine eigene Hardware oder Lizenzen mitbringen; benötigte Umgebungen werden bereitgestellt.
Kursinhalte
- Arbeitssetup für Claude Code
- Rollen, Regeln und Kontext: so steuerst du Ergebnisse
- Projektstruktur, Dateien und Konventionen verständlich machen
- Sichere Zusammenarbeit: keine Secrets im Prompt
- Von Idee zu Spezifikation
- User Stories und Akzeptanzkriterien formulieren
- Definition of Done, Edge Cases, Nicht-Ziele
- Schätzungen und Risiken mit Claude diskutieren
- Design und Architektur mit Leitplanken
- Modulgrenzen, Schnittstellen, Datenmodelle
- Trade-offs begründen lassen: Performance, Wartbarkeit
- Dokumentation als Nebenprodukt erzeugen
- Implementieren mit Review-Schleifen
- Code-Generierung in kleinen, prüfbaren Schritten
- Diff-basierte Änderungen statt „alles neu“
- Lesbarkeit, Naming, Error-Handling
- Testen, Debuggen, Absichern
- Unit-Tests und Testdaten ableiten
- Fehler reproduzierbar beschreiben und eingrenzen
- Security-Basics: Input Validation, Dependencies
- Qualität im Team: Standards und Übergabe
- Code Review Checklisten und Prompt-Templates
- Changelog, README, ADRs pragmatisch erstellen
- Grenzen von Claude Code: wann du manuell eingreifst