Kursbeschreibung
Viele Teams verlieren Zeit nicht im Coding, sondern im Drumherum: uneinheitliche IDE-Einstellungen, unklare Run-Konfigurationen, Refactorings ohne Sicherheitsnetz und KI-Vorschläge, die niemand sauber prüft. In diesem Seminar setzt Du Google Antigravity so ein, dass genau diese Reibung sinkt. Du startest mit einem sauberen Setup: Workspaces, Projekte, Profile, Sync sowie sinnvolle Defaults für Formatierung, Linting und Tasks. Dabei besprechen wir auch, wie Telemetrie und Datenschutz in Organisationen bewertet und dokumentiert werden. Anschließend arbeitest Du an den täglichen Kernaufgaben: Du navigierst schnell durch große Code-Basen, nutzt Call-Hierarchy und Symbolsuche, und setzt Refactorings so ein, dass Änderungen nachvollziehbar bleiben. Code-Inspections und Quick-Fixes nutzt Du gezielt, um Qualität zu erhöhen, ohne die Code-Basis zu „verautomatisieren“. Ein eigener Block behandelt KI-gestütztes Arbeiten: Du lernst, wie Du Kontext begrenzt, Prompts präzise formulierst und Vorschläge über Tests, Diffs und Risiko-Checks absicherst. Debugging und Tests werden als End-to-End-Workflow geübt, inklusive Logpoints, Watches und reproduzierbaren Build- und Run-Konfigurationen. Zum Schluss integrierst Du Git, Pull Requests und Konfliktlösung direkt in Antigravity und setzt Guardrails über EditorConfig und Pre-Commit Hooks. So wird Antigravity zu einem Werkzeug, das Output und Qualität gleichzeitig verbessert.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Google Antigravity sauber einrichten
- Workspaces, Profile und Sync strukturiert nutzen
- KI-Assistenz mit Kontext und Prompts steuern
- Refactorings und Code-Inspections sicher anwenden
- Debugging, Tests und Builds reproduzierbar aufsetzen
- Git-Workflows, Reviews und Konflikte in der IDE lösen
- Teamstandards mit Tasks, Hooks und EditorConfig sichern
- KI-Vorschläge per Diff, Tests und Risiko-Checks prüfen
Zielgruppe
- Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler, die Antigravity produktiv nutzen wollen
- Tech Leads und Engineering Managerinnen und Engineering Manager, die IDE-Standards im Team etablieren
- DevOps- und Platform-Engineers, die reproduzierbare Build- und Run-Konfigurationen absichern
- QA- und Test-Engineers, die Debugging- und Test-Workflows in der IDE verbessern
- Für alle, die eine smarte IDE mit KI-Assistenz kontrolliert und nachvollziehbar einsetzen wollen
Voraussetzung für die Schulung
- Grundkenntnisse in Softwareentwicklung und Git
- Erfahrung mit einer IDE oder einem Code-Editor ist hilfreich
Kursinhalte
- Antigravity verstehen und richtig aufsetzen
- Was Antigravity von klassischen IDEs unterscheidet
- Workspace-Struktur, Projekte, Profile und Sync
- Datenschutz, Telemetrie und Unternehmensrichtlinien
- Erste produktive Defaults: Formatting, Linting, Tasks
- Navigation, Refactoring und Code-Qualität
- Search, Symbol-Navigation, Call-Hierarchy
- Refactorings sicher anwenden und rückgängig machen
- Code-Inspections, Quick-Fixes und Regeln
- Lesbarkeit: Naming, Struktur, Reviews im Tool
- KI-gestütztes Arbeiten ohne Blindflug
- Prompts, Kontext und Grenzen in der IDE
- Vorschläge prüfen: Tests, Diff, Risiko-Checks
- Dokumentation und Kommentare sinnvoll erzeugen
- Wiederholbare Workflows mit Snippets und Templates
- Debugging, Tests und reproduzierbare Builds
- Debugger, Breakpoints, Watches, Logpoints
- Test Runner, Testdaten, Flaky-Tests erkennen
- Build- und Run-Konfigurationen als Team-Standard
- Fehleranalyse mit Stacktraces und Profiling-Basics
- Git, Reviews und Team-Flow
- Branching, Stashing, Rebase vs. Merge in der IDE
- Pull Requests vorbereiten: Commits, Messages, Diffs
- Code Reviews effizient bearbeiten und dokumentieren
- Konflikte lösen ohne Nebenwirkungen
- Erweiterungen, Automatisierung und Guardrails
- Extensions auswählen, bewerten und absichern
- Tasks, Shortcuts und Makros für Routinearbeit
- Projekt-Standards: EditorConfig, Pre-Commit Hooks
- Checklisten für sichere IDE-Nutzung im Unternehmen