Kursbeschreibung
Die Open WebUI Schulung zeigt dir, wie du eine selbst gehostete KI-Oberfläche vom ersten Docker-Compose-Start in einen geregelten Betrieb überführst. Du richtest persistente Datenpfade ein, prüfst Konfigurationsvariablen und dokumentierst, welche Container, Volumes und Schnittstellen zum Dienst gehören. In Admin-Übungen konfigurierst du SSO, Rollen und Modellfreigaben für unterschiedliche Nutzergruppen. Betriebschecklisten führen dich durch die Installationsprüfung, die Sicherheitsabnahme und den Produktivstart.
Für die Modellanbindung vergleichst du Ollama als lokales Backend mit OpenAI-kompatiblen API-Endpunkten. Secrets werden geschützt abgelegt und Zugriffe nach Rollen oder Gruppen begrenzt. Du untersuchst außerdem, welche Protokolle gespeichert werden, welche Daten das Backup erfassen muss und wie ein Reverse-Proxy, die TLS-Terminierung und die Netzwerksegmentierung die KI-Dienste abschirmen.
Der dritte Schwerpunkt liegt auf Updates und Wiederherstellung. Du planst Patch-Fenster, prüfst Container-Images und führst einen Restore-Test durch. So entsteht ein Betriebsfahrplan, mit dem dein Team Zuständigkeiten festlegt und Open WebUI nach einem Update oder Ausfall kontrolliert wieder bereitstellt. Weitere Kurse zu diesem Einsatzgebiet findest du unter KI-Schulungen für DevOps und Plattformbetrieb. Eine Vertiefung der Modellschicht bietet der Kurs zu LLM Self-Hosting und Deployment.
Frag einen Termin für die dreitägige Open WebUI Schulung an, wenn du den Übergang vom Testsystem zum internen KI-Arbeitsplatz vorbereitest.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Open WebUI mit Docker Compose betreiben
- SSO und Rollen konfigurieren
- Ollama und API-Backends anbinden
- Updates und Logging planen
- Backup und Restore testen
Zielgruppe
- Fachkräfte für Systemadministration mit Verantwortung für interne KI-Dienste
- DevOps-Engineers mit Container-Erfahrung
- IT-Sicherheitsverantwortliche in datenschutzsensiblen Umgebungen
- Plattform-Teams im B2B- oder B2G-Umfeld
- Teams, die Open WebUI nach dem Pilotbetrieb produktiv übernehmen sollen
Voraussetzung für die Schulung
- Grundkenntnisse in Linux-Administration, bei Bedarf aus dem Kompaktkurs zur Linux-Systemadministration
- Container-Praxis mit Docker oder Podman, etwa aus dem Docker-Einführungskurs
- Grundverständnis von Netzwerksegmentierung, Reverse-Proxy und TLS
- Grundverständnis von Authentifizierung und Identity-Providern
Kursinhalte
Architektur und Bereitstellung
- Komponenten einer lokalen KI-Plattform
- Administrationsoberfläche und zentrale Einstellungen
- Docker-Compose-Stack für Open WebUI
- Image-Auswahl und Versionsprüfung
Persistenz und Konfiguration
- Persistente Volumes für Nutzdaten
- Konfiguration über Umgebungsvariablen
- Dokumentation der Dienstbestandteile
- Installationsprüfung vor der Freigabe
Identitäten und Zugriffssteuerung
- SSO mit OIDC und OAuth2
- SAML-Anbindung über einen Identity-Proxy
- SCIM-Provisioning und Deprovisioning
- Rollenmodelle für Nutzergruppen
- Modellzugriff nach Gruppen
Lokale Modelle und API-Backends
- Ollama als lokales Backend
- OpenAI-kompatible API-Endpunkte
- Modellfreigaben nach Rollen
- Geschützte Ablage von Secrets
Netzwerk, Logging und Updates
- Datensparsame Logging-Konfiguration
- Netzwerksegmentierung für KI-Dienste
- Reverse-Proxy und TLS-Terminierung
- Prüfung von Container-Images
- Patch-Fenster und Update-Abläufe
Backup und Betriebsübergabe
- Backup-Pfade für Konfigurationsdaten
- Restore-Test mit definierten Zielzeiten
- Monitoring-Ereignisse und Alerting
- Betriebschecklisten für Admin-Teams
- Abnahmekriterien für den Produktivstart






