KI-Risiken, Sicherheit & Compliance

KI-Risiken, Sicherheit & Compliance

Baue Security, Governance und Compliance für reale KI-Systeme auf, bevor aus Tempo Haftung wird.

KI-Risiken, Sicherheit & Compliance

Auf dieser Seite findest du Weiterbildungen zu KI-Risiken, KI-Sicherheit und KI-Compliance für Unternehmen, Behörden und Projektteams, die GenAI produktiv einsetzen wollen, ohne Governance und Kontrollfähigkeit zu verlieren. Du ordnest Anwendungsfälle sauber ein, unterscheidest Provider- und Deployer-Rollen, bewertest Folgen für Datenschutz, Informationssicherheit und Fachprozesse und leitest daraus klare Verantwortlichkeiten ab. Der EU AI Act folgt einem risikobasierten Ansatz und unterscheidet verbotene, high-risk, transparenzpflichtige sowie minimale Risiken.

Im fachlichen Schwerpunkt geht es um die Fragen, die in Projekten wirklich entscheiden: Welche KI-Anwendungen sind kritisch? Wo entstehen Haftungs-, Sicherheits- und Reputationsrisiken? Wie werden Human Oversight, Logging, Freigaben, Dokumentation und AI Literacy so aufgebaut, dass Fachbereiche, IT, Security, Datenschutz und Compliance gemeinsam arbeitsfähig bleiben? Die EU-Kommission nennt für high-risk AI unter anderem Risikomanagement, Protokollierung, Daten- und Governance-Anforderungen, Human Oversight, Registrierung und Nutzungsanweisungen als zentrale Pflichten.

Technisch stehen reale Angriffspfade und Fehlerbilder im Fokus: Prompt Injection, Datenabfluss, unsichere Output-Verarbeitung, Data und Model Poisoning, Supply-Chain-Schwachstellen, System Prompt Leakage sowie Risiken in RAG-, Embedding- und agentischen Architekturen. Die OWASP Top 10 for LLM Applications 2025 hat diese Felder gezielt geschärft und unter anderem Vector and Embeddings, System Prompt Leakage und Excessive Agency hervorgehoben.

Für Governance und Prüfpfade lernst du, Anforderungen aus EU AI Act, DSGVO und internen Kontrollsystemen mit Frameworks wie NIST AI RMF und ISO/IEC 42001 zu verbinden. ISO/IEC 42001 beschreibt ein AI Management System für Organisationen, die AI entwickeln, bereitstellen oder nutzen. NIST ergänzt mit einem Profil für generative KI, und mit dem Cyber AI Profile entsteht zusätzlich ein aktueller Bezug zur Absicherung von AI-Systemen entlang des CSF 2.0.

KI-Risiken, Sicherheit & Compliance:

Kurse für KI Strategische Compliance & Ethik

  • KI in der Compliance Kurs: Praktischer Einsatz und Datenschutz

    KI in der Compliance Kurs: Praktischer Einsatz und Datenschutz

    Dieses eintägige Seminar bietet einen umfassenden Überblick über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich Compliance. Die Teilnehmenden lernen, wie KI zur Identifikation und Bewertung von Risiken sowie zur Automatisierung von Compliance-Prozessen eingesetzt werden kann.

    1 Tag Nächster Termin: 20.08.2026 2 Standorte Live Online
  • KI, Ethik & Compliance Kurs: Verantwortungsvoller Einsatz in Unternehmen und Behörden

    KI, Ethik & Compliance Kurs: Verantwortungsvoller Einsatz in Unternehmen und Behörden

    2 Tage Nächster Termin: 23.07.2026 Live Online
  • Risikomanagement für KI Kurs: sicher und konform

    Risikomanagement für KI Kurs: sicher und konform

    Risikomanagement für KI bedeutet nicht, Innovation auszubremsen, sondern sie verantwortbar zu skalieren. In diesem Seminar lernst Du einen Ansatz, der sich an realen Entwicklungs- und Betriebsprozessen orientiert: Du identifizierst Risiken früh, priorisierst sie nachvollziehbar und verankerst Kontrollen dort, wo sie Wirkung haben.

    3 Tage Nächster Termin: 06.07.2026 Live Online

Kurse für KI Recht & Regulierung

  • KI Compliance Kurs: Rechtssicherer Einsatz in Unternehmen und Behörden

    KI Compliance Kurs: Rechtssicherer Einsatz in Unternehmen und Behörden

    3 Tage Nächster Termin: 21.05.2026 Live Online
  • EU AI Act Kurs: Was Mitarbeitende jetzt wissen und beachten müssen

    EU AI Act Kurs: Was Mitarbeitende jetzt wissen und beachten müssen

    1 Tag Nächster Termin: 08.06.2026 Live Online

Kurse für KI Datenschutz & Datensicherheit

  • KI-Tools nutzen Kurs: Datenschutz, Governance und Umsetzung

    KI-Tools nutzen Kurs: Datenschutz, Governance und Umsetzung

    Du willst KI im Unternehmen erlauben, aber nicht „auf Zuruf“, sondern mit nachvollziehbaren Regeln, die Audits standhalten und trotzdem produktiv sind. Dieses Seminar führt dich Schritt für Schritt zu einem praxistauglichen Rahmen für den datenschutzkonformen Einsatz von KI-Tools.

    2 Tage Nächster Termin: 03.08.2026 Live Online
  • KI Chatbots Kurs: Datenschutz, Urheberrecht und Haftung

    KI Chatbots Kurs: Datenschutz, Urheberrecht und Haftung

    In diesem eintägigen Seminar erhalten Teilnehmende einen umfassenden Überblick über die Chancen und Risiken beim Einsatz von KI-gestützten Chatbots im Unternehmenskontext. Der Kurs behandelt sowohl technische als auch rechtliche Aspekte, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit.

    1 Tag Nächster Termin: 24.07.2026 2 Standorte Live Online

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Unser Kebel Team berät dich gerne kostenlos und unverbindlich für deine KI-Risiken, Sicherheit & Compliance. Wir unterstützen dich gerne dabei, den passenden Kurs und das optimale Lernformat für deine Weiterbildung zu finden.

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Um ein wertvolles und renommiertes Gütesiegel zu tragen, hat sich unser Kebel Team für das unabhängige eKomi Bewertungsportal entschieden. Wir nutzen diese authentifizierte Software, um unsere Seminarteilnehmer:innen zu befragen, nachdem sie unsere Kurse online oder in Präsenz besucht haben. Jede freiwillig und anonym abgegebene Bewertung, egal ob positiv oder kritisch, fließt in die Bewertungsstatistik von Kebel Training ein und ist Teil der eKomi Trust Zertifikate. Natürlich sind zufriedene Kunden:innen und Ihr Feedback für uns überlebenswichtig. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für Ihre Bewertungen.

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Lernziele und Zielgruppe

Wer nach KI Risiken Weiterbildung, KI Sicherheit Schulung, AI Governance Seminar, EU AI Act Schulung oder ISO/IEC 42001 Training sucht, sucht selten Theorie. Gesucht wird ein belastbarer Weg, um KI im Unternehmen sicher zu nutzen, ohne später von Audit-Funden, Datenschutzproblemen, Sicherheitsvorfällen oder regulatorischen Lücken überrascht zu werden. Genau hier setzt dieses Themenfeld an: Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie KI-Systeme bewertet, gesteuert, dokumentiert und überwacht werden, damit aus schnellen Use Cases keine dauerhaften Risiken entstehen. Seit dem 2. Februar 2025 gelten im EU AI Act bereits Vorgaben zu AI Literacy und verbotenen Praktiken. Die Regeln für General-Purpose AI gelten seit dem 2. August 2025. Transparenzpflichten aus Artikel 50 werden am 2. August 2026 anwendbar, während für bestimmte in regulierte Produkte eingebettete high-risk Systeme der 2. August 2027 genannt wird. Diese Fristen solltest du in Governance, Rollenmodell und Schulungsplanung übersetzen. 

Praxisrelevant ist das für alle, die KI beschaffen, entwickeln, integrieren oder im Fachbereich einsetzen. Provider und Deployer müssen ihre Rolle sauber abgrenzen, Risiken erfassen, Zuständigkeiten festlegen und je nach Einsatzkontext passende Maßnahmen definieren. Für high-risk AI nennt die EU-Kommission unter anderem Risikomanagement, Logs, Daten- und Datenqualitätsanforderungen, Human Oversight, Registrierung und Nutzungsanweisungen. Für AI Literacy verlangt Artikel 4 des AI Act, dass Mitarbeitende und weitere beteiligte Personen ein ausreichendes Verständnis für Chancen, Risiken und mögliche Schäden von AI-Systemen aufbauen. Ein festes Zertifikat oder ein verpflichtender AI Officer werden dafür nicht vorgeschrieben, dokumentierte interne Maßnahmen aber sehr wohl sinnvoll.

Auch die technische Bedrohungslage ist konkreter geworden. Die OWASP Top 10 for LLM Applications 2025 beschreibt nicht nur Prompt Injection als zentrales Risiko, sondern auch Improper Output Handling, Data and Model Poisoning, Excessive Agency, Supply-Chain-Risiken, System Prompt Leakage sowie Schwachstellen in Vector- und Embedding-Setups. Gerade bei RAG, Plug-ins, Agenten und verbundenen Fachsystemen reicht es nicht, nur das Modell zu betrachten. Relevant sind Trust Boundaries, Rechtekonzepte, Freigaben, Input- und Output-Kontrollen, Monitoring und Incident Response. Parallel betonen CISA, NSA und Partner in aktuellen Leitfäden die Absicherung von AI-Daten über den gesamten Lifecycle sowie den Secure-by-Design-Ansatz für AI-Systeme.

Für ein belastbares Steuerungsmodell lohnt sich die Verbindung aus Regulierung und Frameworks. ISO/IEC 42001 ist die erste internationale Norm für AI-Managementsysteme und richtet sich an Organisationen jeder Größe, die AI entwickeln, bereitstellen oder nutzen. NIST liefert mit dem AI RMF Generative AI Profile eine strukturierte Grundlage für Risikobetrachtung über den AI-Lifecycle hinweg. Ergänzend arbeitet NIST am Cyber AI Profile, das AI-Security noch enger mit dem Cybersecurity Framework 2.0 verknüpft. Damit entstehen klare Lernpfade für Verantwortliche in IT, Informationssicherheit, Datenschutz, Compliance, Einkauf, Fachbereichen und Führung. Wer fachlich andocken will, findet bei IT-Trainings Kebel zudem passende Themen rund um Künstliche Intelligenz Grundlagen, ChatGPT, Datenschutz DSGVO, Internet Security und KI in der Öffentlichen Verwaltung.

FAQ

Ja. Artikel 4 des EU AI Act gilt seit dem 2. Februar 2025. Die EU-Kommission schreibt vor, dass Provider und Deployer Maßnahmen für ein ausreichendes AI-Verständnis ihrer Mitarbeitenden und weiterer beteiligter Personen treffen. Die Aufsicht und Durchsetzung startet laut Kommission ab dem 3. August 2026. Ein externes Zertifikat ist dafür nicht vorgeschrieben, interne Nachweise über Trainings und Leitlinien sind aber sinnvoll.

Aktuell dominieren Prompt Injection, Improper Output Handling, Data and Model Poisoning, Supply-Chain-Risiken, Excessive Agency, System Prompt Leakage sowie Risiken in Vector-, Embedding- und RAG-Architekturen. Genau diese Felder hebt die OWASP Top 10 for LLM Applications 2025 ausdrücklich hervor.

Für viele Organisationen ist die Kombination aus EU AI Act, ISO/IEC 42001 und NIST AI RMF sinnvoll. ISO/IEC 42001 beschreibt ein AI Management System für Organisationen, die AI entwickeln, bereitstellen oder nutzen. NIST ergänzt einen risikoorientierten Rahmen speziell auch für generative KI.

Nein. Die EU-Kommission stellt klar, dass der AI Act keinen AI Officer verlangt und auch kein bestimmtes Zertifikat für AI Literacy vorschreibt. Entscheidend ist, dass du Maßnahmen, Rollen, Trainings und Nachweise passend zu Systemtyp, Risiko und Einsatzkontext sauber aufsetzt.

Nein. Der EU AI Act adressiert nicht nur Anbieter, sondern auch Deployer von AI-Systemen. ISO/IEC 42001 ist ebenfalls nicht auf Hersteller beschränkt, sondern gilt für Organisationen jeder Größe, die AI entwickeln, bereitstellen oder nutzen. Das Themenfeld ist deshalb für IT, Security, Datenschutz, Compliance, Einkauf, Fachbereiche und Führung relevant.