Kursbeschreibung
Die Make.com-Schulung führt dich durch ein vollständiges Automatisierungsprojekt: Aus der fachlichen Beschreibung eines Geschäftsprozesses entsteht ein getestetes Szenario, das Daten zwischen mehreren Anwendungen überträgt. Ein Formular löst den Ablauf aus. Du prüfst die eingehenden Werte, ordnest die Felder im Mapping zu und leitest Datensätze über Filter und Router auf den vorgesehenen Prozesspfad weiter. Die anschließenden Module aktualisieren einen CRM-Datensatz und erzeugen einen Folgeschritt in Microsoft 365 oder Google Workspace.
Jedes Modul wird einzeln getestet. Im Ausführungsverlauf siehst du, welche Werte Make.com empfangen, verändert und an das Zielsystem übergeben hat. Danach erweiterst du das Szenario um einen Webhook und eine REST-API. Du richtest die Authentifizierung ein, sendest eine JSON-Payload und verarbeitest die API-Antwort im nächsten Modul. Ein angebundener KI-Dienst klassifiziert oder verdichtet Text für einen festgelegten Arbeitsschritt. Du bereitest seine Ausgabe so auf, dass Filter den weiteren Ablauf steuern.
Im letzten Projektabschnitt bereitest du das Szenario für den Betrieb vor. Du fängst fehlerhafte Eingaben ab, wertest Ausführungsprotokolle aus und legst fest, wie unterbrochene Vorgänge fortgesetzt werden. Du dokumentierst Trigger, Datenfelder, Verbindungen, Berechtigungen und Fehlerpfade. So entsteht ein übergabefähiger Prozess, bei dem ein fehlgeschlagener CRM-Vorgang nicht vollständig neu erfasst werden muss. Du arbeitest im dreitägigen Make.com-Seminar in einer kleinen Gruppe mit einer Trainerin oder einem Trainer aus der Praxis.
Weitere Trainings findest du in der Kategorie Prozessautomatisierung mit KI. Wenn du Datenabrufe und KI-Schnittstellen später vertiefen möchtest, eignet sich die Schulung APIs mit KI nutzen. Wähle einen der buchbaren Termine, wenn du deinen ersten systemübergreifenden Make.com-Prozess selbst entwickeln möchtest.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Mehrstufige Szenarien entwickeln
- CRM- und Office-Prozesse verbinden
- REST-APIs und Webhooks anbinden
- KI-Ausgaben für Prozesspfade nutzen
- Fehler erkennen und Vorgänge fortsetzen
- Datenflüsse für die Übergabe dokumentieren
Zielgruppe
- Prozessverantwortliche für digitale Arbeitsabläufe
- Fachanwenderinnen und Fachanwender aus Vertrieb und Marketing
- Fachkräfte in Verwaltung und Operations
- IT-Fachkräfte für die Koordination von No-Code-Integrationen
- Teams mit systemübergreifenden Routineprozessen
Voraussetzung für die Schulung
- Routine im Umgang mit webbasierten Geschäftsanwendungen
- Keine Make.com- oder Programmierkenntnisse erforderlich
- Grundkenntnisse der anzubindenden Anwendungen, bei Bedarf aus dem Microsoft-365-Kompakttraining
- Für eigene Anbindungen: geeignete Testkonten und Zugriffsrechte
Kursinhalte
Szenarien aufbauen und testen
- Visuelle Make.com-Szenarien erstellen
- Module und Kontoverbindungen konfigurieren
- Quellfelder mit Zielfeldern verknüpfen
- Testläufe im Ausführungsverlauf prüfen
Abläufe mit Filtern und Routern steuern
- Zeitgesteuerte und ereignisbasierte Trigger
- Aktionsfolgen innerhalb einer Route
- Router für verzweigte Prozesspfade
- Filter mit Feldbedingungen konfigurieren
Geschäftsanwendungen miteinander verbinden
- Formulardaten als Prozessauslöser verwenden
- CRM-Datensätze über App-Module aktualisieren
- Dokumentabläufe mit Microsoft 365
- Tabellenprozesse mit Google Workspace
Webhooks und REST-APIs anbinden
- Webhooks für sofortige Ereignisse
- REST-Aufrufe mit dem HTTP-Modul
- API-Authentifizierung für externe Dienste
- JSON-Payloads für Anfragen erstellen
- API-Antworten im Szenario verarbeiten
KI-Dienste in Szenarien einsetzen
- KI-Dienste über Module anbinden
- Prompts mit strukturierten Eingaben
- Strukturierte Ausgaben für Folgeschritte
- KI-Ergebnisse anhand von Prüfpfaden validieren
Fehler behandeln und Vorgänge fortsetzen
- Fehlerrouten für einzelne Module
- Resume-Anweisung mit Ersatzwerten
- Ausführungsprotokolle nach Fehlern auswerten
- Unvollständige Ausführungen erneut verarbeiten
Datenflüsse und Übergabe dokumentieren
- Datenflüsse zu verbundenen Diensten
- Verarbeitungszwecke übertragener Daten
- Berechtigungen verbundener Konten
- Speicherorte externer Dienste
- Szenario-Aufbau und Fehlerpfade dokumentieren





