Kursbeschreibung
Zielgruppe
- Software-Entwicklerinnen und Software-Entwickler, die IntelliJ IDEA, Rider, WebStorm oder PyCharm im Projektalltag einsetzen
- Java-, .NET-, Python- und Web-Entwicklungsteams, die KI-gestützte Code-Generierung kontrolliert nutzen möchten
- Tech-Leads, Senior-Entwicklerinnen und Senior-Entwickler, die Junie fachlich bewerten und Teamregeln definieren
- IT-Teams mit Verantwortung für Entwicklungsstandards, Datenschutz, Code-Reviews und nachvollziehbare KI-Nutzung
Voraussetzung für die Schulung
- Grundkenntnisse in Software-Entwicklung und sicherer Umgang mit mindestens einer JetBrains IDE
- Erfahrung mit Git, Tests oder Code-Reviews für die Praxisübungen empfohlen
- Grundverständnis von Projektstrukturen, Abhängigkeiten und Entwicklungsworkflows
- Keine Vorerfahrung mit JetBrains Junie erforderlich
Kursinhalte
Einordnung von JetBrains Junie
- Rolle von Junie im JetBrains-Ökosystem
- Abgrenzung zu JetBrains AI Assistant, klassischer Code-Completion und Chat-Funktionen
- Grundprinzipien agentischer Software-Entwicklung in der IDE
- Typische Aufgabenbereiche für KI-gestützte Code-Generierung
- Nutzen und Grenzen von Junie in professionellen Entwicklungsprojekten
Installation, Aktivierung und IDE-Integration
- Aktivierung des Junie-Plugins in unterstützten JetBrains IDEs
- Einrichtung in IntelliJ IDEA, Rider, WebStorm und PyCharm
- Prüfung von IDE-Version, Plugin-Status und Berechtigungen
- Projektbezogene Grundkonfiguration für reproduzierbare Übungen
- Umgang mit Arbeitsbereichen, Projektstruktur und Kontextinformationen
Lizenzierung, Datenschutz und Governance
- Überblick über Lizenzmodell, Nutzungsrahmen und organisatorische Vorbereitungen
- Datenschutzoptionen, Telemetrieeinstellungen und verantwortlicher Umgang mit Projektdaten
- Bewertung sensibler Projektinformationen vor der Nutzung von KI-Funktionen
- Regeln für Team-Governance, Freigaben und dokumentierte Nutzung
- Abstimmung von Junie-Einsatz, Sicherheitsanforderungen und internen Entwicklungsrichtlinien
Prompts und Aufgabenformulierung
- Strukturierte Prompts für Funktionen, Klassen, Module und Refactorings
- Aufgaben mit fachlichem Kontext, technischen Randbedingungen und Akzeptanzkriterien beschreiben
- Unterschied zwischen offenen Aufgaben, präzisen Änderungswünschen und iterativer Nachsteuerung
- Prompts für Code-Erweiterungen, Fehleranalyse und Verbesserungsvorschläge
- Bewertung von Agenten-Plänen vor der Code-Übernahme
Code-Generierung im Entwickleralltag
- Erzeugung von Funktionen, Klassen, Boilerplate-Code und wiederkehrenden Strukturen
- Generierung und Anpassung von API-Anbindungen
- Unterstützung bei Refactorings unter Berücksichtigung bestehender Projektstrukturen
- Analyse von Inline-Vorschlägen und Agenten-Ergebnissen
- Nachbearbeitung generierter Inhalte anhand fachlicher und technischer Anforderungen
Qualitätssicherung für KI-generierten Code
- Systematischer Code-Review von Junie-Ergebnissen
- Einsatz von Tests, Inspections und IDE-Werkzeugen zur Validierung
- Erkennen typischer Fehlerbilder, unvollständiger Annahmen und inkonsistenter Implementierungen
- Prüfung auf Wartbarkeit, Lesbarkeit, Seiteneffekte und Coding-Standards
- Dokumentierte Nacharbeit vor Commit, Merge oder produktiver Verwendung
Teamfähigkeit und Entwicklungsprozesse
- Einbindung von Junie in bestehende Git-, Review- und Pull-Request-Prozesse
- Dokumentation KI-gestützter Änderungen im Team-Kontext
- Regeln für Verantwortlichkeiten, Freigaben und Review-Tiefe
- Abstimmung mit Coding-Guidelines und Architekturvorgaben
- Sinnvolle Einsatzbereiche für Einzelentwicklerinnen, Einzelentwickler und Entwicklungsteams





